Tanz der Planeten

 

 

Es war einmal …
eines Tages, als die Straßen von den großen Tropfen eines Sommerregens gebadet wurden, trat ich einen langen, unsicheren und geheimnisvollen Weg an. Im Grau des Alltags, durch den überfüllten Busbahnhof, durch das Murmeln der zufälligen Passanten, begleitet von dunklen Wolken, unter dem Regenschirm versteckt, führte mich der Weg zu einem Gebäude. Schwach beleuchtete Treppen stiegen in den zweiten Stock hinauf, wo sich am Ende des Flurs ein Klassenzimmer befand.
Der Eintritt durch die Glastür war wie der Eintritt unter eine Glasglocke, beleuchtete, bunte Tische und die Stille dessen, was bevorsteht….. Das alles fing an, mich zu betäuben und meinen ganzen Körper zu erfassen.
Und es begann…. der unbeschreibbare Tanz der Planeten, Tanz des Schicksalträgers. Sie bewegen sich, kippen um, nehmen neue Positionen ein, lächeln, runzeln die Stirn, trotzen, fordern heraus.
Die Sonne und der Mond, stehen umarmt in der Mitte des Podiums, Traum und Wirklichkeit zusammen, der Wille und die Seele. Und sie müssen mir nicht sagen, dass sie die wichtigsten sind, sie sind das Licht, sie sind das Zentrum.
Der schwer zu fassende und neugierige Merkur ist nie dort, wo Sie hinschauen, seine Geschwindigkeit ist schwer zu fassen und verspielt und er amüsiert Sie mit seinen glänzenden Augen.
Verliebt, die Liebe und die Leidenschaft, das Geben und das Nehmen, sie strecheln und winden sich, die prächtigen Venus und Mars. Der Hemmungslose und die Gemäßigte in einem ständigen Kampf, vereint und unzertrennlich.
Und dann zwei Lehrer im Paar, der pummelige und gutmütiger Weise Jupiter, zusammen mit dem starren und konservativen Saturn. Das Glück und die Geduld, das Unendliche und das Sammeln, das Geben und das Abnehmen.
Der Uranus ist derjenige, der niemandem gehört, hemmungslos, genial. Während Sie darauf warten, dass sich etwas ändert, passiert es gerade, im Moment wenn Sie geblinzelt haben. Für Bewunderung oder Angst vor Veränderung, es hängt nur davon ab, wie lange das Blinzeln dauerte.
Der Neptun unter der Maske, inspiriert und täuscht, träumt, verführt mit seiner Rätselhaftigkeit und idealisiert unendlich.
Versteckt und mächtig, weil er nur so sein kann, er ist mit niemandem, Pluto, er selbst ist sich genug, alles kommt von ihm und alles kehrt zu ihm zurück ….
……Ich beobachtete sie so und verliebte mich auf den ersten Blick in sie, wir tanzen zusammen in endloser und magischer Fröhlichkeit …

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